Dipl.-Geogr. Andreas Nagl
Wir haben 32 Gäste online

naan Empfehlung

Banner

Kernenergie ja/nein

Strompreise

Die Strompreise steigen seit Jahren – trotz Atomstrom. Ein entscheidender Grund dafür ist die Marktmacht der vier großen Energiekonzerne, die das Stromangebot an der Leipziger Strombörse dominieren. Von 2002 bis 2008 erwirtschafteten EnBW, E.ON, RWE und Vattenfall fast 100 Milliarden Euro Gewinn. Im gleichen Zeitraum erhöhten sie die Strompreise um weit über 50 Prozent.

Atomkraftwerke zementieren die Marktmacht der Konzerne und sichern ihnen Milliardengewinne. Dagegen wirken die Erneuerbaren Energien schon heute preisdämpfend. Dank Windkraft sparen die Verbraucher jedes Jahr mehrere Milliarden Euro (Merit-Order-Effekt).

Fielen die derzeitigen enormen Vergünstigungen für Atomkraft weg – etwa durch eine realistische Deckungssumme bei der Haftpflichtversicherung für Atomkraftwerke, eine Besteuerung der Rücklagen, eine Brennstoffsteuer –, wäre Atomstrom unbezahlbar: Die Basler Prognos AG errechnete schon 1992 einen realistischen Preis von rund 2 Euro pro Kilowattstunde.

[ www.naan.de ]     Freitag, 18.05.2012
aktuelle Lösung Drucken E-Mail

Ja, der Einsatz hat sich gelohnt.
Die Verantwortlichen haben eingelenkt.

Die Überquerung kommt.
Zwar nicht der Tunnel, aber dafür eine Brücke für Radfahrer und Fußgänger. An der St2239 kommt eine Brücke mit einseitigem Fuß- und Radweg mit einer Breite von 2,5m. Anstatt eines Tunnels wird eine zusätzliche Brücke kommen.
Das ist eine sehr gute Lösung, mit der die Penzendorfer zufrieden sein können.

 

Einzig folgende Kleinigkeiten hätte ich dann noch zu fordern.

  1. Eine ordentliche Anbindung des Radwegenetzes an der Brücke (Staatsstraße).
    Stadteinwärts ist es eigentlich gut gelöst, stadtauswärts bin ich für Radfahrer noch nicht ganz überzeugt.
  2. Eine Geschwindigkeitsbeschränkung an der Autobahn im gesamten Stadtgebiet Schwabach. Auch wenn Herr Röthig (ABDNB) meint, das bringt, was den Lärm angeht, nicht viel. Ich kann als Lärmgeplagter nur sagen, dass alles, was auch nur eine geringe Lärmentlastung bringt, auch gemacht werden sollte. Zumal eine Geschwindigkeitsbeschränkung nicht viel Kosten kann. Eine Beschränkung auf 100km/h im gesamten Stadtgebiet ist sicher eine kleine Lärmentlastung. Auch wenn es nicht viel ist und sicher auch schwer durchzusetzen ist, würde ich es machen. Bei Bamberg oder anderen Städten ist das auch so, teilweise gibt es sogar nachts noch weitere Beschränkungen. Ich würde generell auf 100km/h reduzieren. Auch aus umwelttechnischen Gründen.
  3. Die Informationspolitik der Stadt Schwabach kann in diesem Fall nur als mangelhaft bezeichnet werden. Der Bürger wurde viel zu spät über aktuelle Planungen informiert. Wenn nicht aus dem Stadtrat einige die Bürger informiert hätten, wäre wohl gar nichts passiert und hinterher der Ärger riesengroß gewesen. Das ist sehr schade. Bis heute finden sich auf schwabach.de keine Detailinformationen zu den Planungsvorgängen.

Insgesamt bin ich als Penzendorfer mit der Lösung der ABDNB sehr zufrieden. Lärmschutz und extra Radbrücke. Auch wenn die Autobahn nicht lautlos wird, die Lärmbelastung wird sich deutlich mit der jetzigen Lösung verbessern.

 

 

So wird die Brücke an der Staatsstraße aussehen.

a6-planung01

 

 

Radbrücke

a6-ueberfuehrung-neu-oben

a6-ueberfuehrung-neu

Die Lärmschutzwände im Widerlagerbereich der Brücke sind in dieser Darstellung vereinfachend noch nicht dargestellt.
Quelle: Autobahndirektion Nordbayern www.abdnb.bayern.de

------------------

Wie die Radwege an diese Brücke angebunden sind, ist noch die Frage.
Hier halte ich nach wie vor meinen Vorschlag für optimal.