Dipl.-Geogr. Andreas Nagl
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Kernenergie ja/nein

Strompreise

Die Strompreise steigen seit Jahren – trotz Atomstrom. Ein entscheidender Grund dafür ist die Marktmacht der vier großen Energiekonzerne, die das Stromangebot an der Leipziger Strombörse dominieren. Von 2002 bis 2008 erwirtschafteten EnBW, E.ON, RWE und Vattenfall fast 100 Milliarden Euro Gewinn. Im gleichen Zeitraum erhöhten sie die Strompreise um weit über 50 Prozent.

Atomkraftwerke zementieren die Marktmacht der Konzerne und sichern ihnen Milliardengewinne. Dagegen wirken die Erneuerbaren Energien schon heute preisdämpfend. Dank Windkraft sparen die Verbraucher jedes Jahr mehrere Milliarden Euro (Merit-Order-Effekt).

Fielen die derzeitigen enormen Vergünstigungen für Atomkraft weg – etwa durch eine realistische Deckungssumme bei der Haftpflichtversicherung für Atomkraftwerke, eine Besteuerung der Rücklagen, eine Brennstoffsteuer –, wäre Atomstrom unbezahlbar: Die Basler Prognos AG errechnete schon 1992 einen realistischen Preis von rund 2 Euro pro Kilowattstunde.

[ www.naan.de ]     Freitag, 18.05.2012
Ortstermin am Sa 7. Februar, 14.30 Uhr Tunnel A6 Penzendorf Drucken E-Mail
Die Grünen möchten Meinungen der Bürger zur geplanten Schließung des Fußgänger- und Radfahrertunnels zwischen Penzendorf und Limbach hören. Sie laden deshalb die Betroffenen ein zu einem Ortstermin am Samstag, 7. Februar, 14.30 Uhr.

Man kann nur hoffen, dass viele Penzendorfer Interesse zeigen. Also an alle Limbacher und Penzendorfer, kommt und zeigt, dass der Tunnel wichtig ist. Oder das eine günstige Lösung gefunden werden muss.
Hinterher jammern viele dann wieder. Jetzt hat man noch die Chance seine Meinung zu äußern.

So immerhin waren viele Leute da. Penzendorfer, Limbacher sogar Wendelsteiner brachten ihre Argumente für den Tunnel vor.

Argumente für den Tunnel

  • Die Brücke an der Penzendorfer Straße muss so oder so erneuert werden. Mit oder ohne Radweg stellt sie keine Alternative für den Tunnel dar. Die Autobahn argumentiert mit einem höherwertigen Brückenbau, den sie sich meiner Meinung nach sparen können und lieber den Tunnel erhalten. Das Argument "höherwertig" wurde als lächerlich bezeichnet, da bei einem Brückenbau heute standardmäßig nicht nur an Autofahrer gedacht wird.
  • Für viele Menschen der Umgebung ist der Tunnel eine wichtige Route in ihrer Freizeitgestaltung. Wendelstein, Limbach, Penzendorf und noch andere, werden durch den Tunnel attraktiv miteinander verbunden. Die Brücke ist hierbei keine Alternative. Viele Radwege, auch überregionale, beziehen den Tunnel heute schon mit ein.
  • Auch werden viele Gelder für den Rednitztalradweg ausgegeben. Fürth hat hier schon einiges investiert. Nürnberg und Schwabach bisher nicht.
  • Ältere Menschen nutzen den Tunnel, um den Friedhof zu erreichen. Der Umweg über die Brücke scheint kurz zu sein auf dem Papier, nicht so in der Praxis.
  • Der Tunnel ist wesentlich attraktiver und sicherer als der Umweg über die Brücke. Besonders Schulkinder profitieren davon.
  • Penzendorf hat seit der Eingemeindung zu Schwabach bisher nur sehr wenig von Schwabach profitiert und war seinerzeit auch schuldenfrei. Es wird Zeit, dass Schwabach mal an uns denkt.
  • Penzendorf ist von allen Seiten eingekesselt, die Brücke wäre die einzige Verbindung zur Außenwelt. Der Tunnel als zweite Anbindung wird also viel frequentiert, da er sicherer und attraktiver ist, als an der Penzendorfer Straße zu fahren. Die meisten Radfahrer versuchen ohnehin den lächerlichen Radweg an der Straße in die Stadtmitte zu vermeiden. Ich selbst fahre auf meinem Arbeitsweg nur selten die Straße, da ich schon viele gefährliche Situationen erlebt habe. In den Wintermonaten ist es allerdings einfacher die Straße zu radeln. Die Straße mit weißen Strichen zu bemalen ist noch kein Radweg.