Dipl.-Geogr. Andreas Nagl
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Kernenergie ja/nein

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»Leichenblass« kommt eine Gruppe Inspektoren Anfang 2002 aus dem Atomkraftwerk Brunsbüttel. Direkt neben dem Reaktordruckbehälter haben sie eine Rohrleitung begutachtet – beziehungsweise das, was davon noch übrig ist: 25 Trümmerteile. Am 14. Dezember 2001 hatte eine Wasserstoffexplosion das zehn Zentimeter dicke Rohr (Wandstärke: fünf bis acht Millimeter) auf drei Metern Länge in Stücke gerissen.

Der damalige Betreiber HEW (heute: Vattenfall) meldete eine »spontane Dichtungsleckage«, sperrte die Leitung ab – und ließ den Reaktor weiterlaufen. Es war schließlich Winter, die Strompreise an der Börse auf einem Rekordhoch. Erst als das Kieler Sozialministerium massiv Druck machte, fuhr HEW den Reaktor Mitte Februar herunter, um eine Inspektion zu ermöglichen. Das Atomkraftwerk musste anschließend 13 Monate vom Netz bleiben.

[ www.naan.de ]     Samstag, 04.02.2012
5.4.5 Direkte thermische Ausgleichsflächen für belastete und unbelastete Wirkungsräume Drucken E-Mail

Dipl.-Geograph Andreas Nagl
Diplomarbeit "Stadtklimatische Untersuchungen in Schwabach - Geländemessungen und Computermodellierung hinsichtlich klimaökologischer Ausgleichsflächen"

 

© Copyright 1997: Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil der Arbeit darf in irgendeiner Form (Druck, Fotokopie, Mikrofilm oder in einem anderen Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.

 

5.4.5 Direkte thermische Ausgleichsflächen für belastete und unbelastete Wirkungsräume

Thermische Ausgleichsflächen wirken unmittelbar auf benachbarte Wirkungsräume. Ein Abfließen über Leitbahnen ist nicht notwendig. Leider ist die Reichweite solcher Flächen nur sehr gering.

Eigenschaften:
· Abstand zum Wirkungsraum kleiner 200 m;
· Oberflächenbedeckung Wald oder Park;
· Fläche größer als 1 ha.

Abbildung 23: Direkte thermische Ausgleichsflächen für Wirkungsräume

 

 

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