Dipl.-Geogr. Andreas Nagl
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Kernenergie ja/nein

Risiko Mensch

Ventil falsch bedient, Warnsignal übersehen, Schalter vergessen, Kommandos missverstanden, falsch reagiert – es gibt Dutzende von Fällen, bei denen nicht die Technik, sondern der Mensch für hochgefährliche Situationen im Atomkraftwerk verantwortlich ist. Das Risiko Mensch ist nicht kalkulierbar.

Ausgerechnet der Mensch, die Betriebsmannschaft, soll aber im Falle eines Störfalls wichtige, von der normalen Betriebsweise abweichende Notfallmaßnahmen durchführen, um eine Kernschmelze noch zu verhindern. Atomkraft verlangt fehlerfreie Menschen. Die gibt es aber nicht – schon gar nicht in extremen Stress-Situationen wie bei einem Störfall im Atomkraftwerk.

[ www.naan.de ]     Samstag, 04.02.2012
5.2.2 Regressionsanalyse Drucken E-Mail

Dipl.-Geograph Andreas Nagl
Diplomarbeit "Stadtklimatische Untersuchungen in Schwabach - Geländemessungen und Computermodellierung hinsichtlich klimaökologischer Ausgleichsflächen"

© Copyright 1997:
Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil der Arbeit darf in irgendeiner Form (Druck, Fotokopie, Mikrofilm oder in einem anderen Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.

 

5.2.2 Regressionsanalyse

Da die Meßfahrten ca. zwei Stunden dauern und sich in dieser Zeit der Temperaturverlauf weiter abnehmend verhält, wird mit einer Basis- oder Referenzstation die Temperaturabnahme an einem festen Ort mit aufgenommen. So erfaßt man den Zeitpunkt der maximalen Auskühlung (vgl. Diagramm 3). Als Basisstation diente die feste Station Tal im Schwabachtal westlich der Stadt. Um die einzelnen Werte miteinander vergleichen zu können, muß jeder Wert auf diesen Zeitpunkt zurückgerechnet werden. Danach bestimmt man eine Abweichung zum kältesten Temperaturwert der Referenzstation (Tmin - Differenz).
Die Rechnung wird durch folgende Annahmen vereinfacht:
· Der Temperaturrückgang zwei bis drei Stunden vor Sonnenaufgang verläuft linear.
· Der Temperaturrückgang verläuft an jedem Meßpunkt gleich (ähnlich).
So kann für jede Meßnacht aus den Daten der Basisstation eine Regressionsgerade errechnet werden. Die Gerade ist eine Funktion der Temperatur y über der Zeit x:


Steigung m: 

Achsenabschnitt t: 

Geradengleichungen der Meßnächte:
· 12.6.96: y = 0,01320158 x + 13,1173913
· 15.6.96: y = 0,01002442 x + 4,6116402
· 16.1.97: y = 0,00555336 x - 17,5978261
· 8.2.97: y = 0,00003953 x - 4,2652174
· 9.3.97: y = 0,01117589 x - 1,9902174

Die Abweichung der Meßpunkte zum kältesten Wert der Referenzstation errechnet sich wie folgt:
Tmin Diff. = Tmeß - (m · Çx + t) +k
Tmin Diff.: Die Abweichung der maximalen Auskühlung an verschiedenen Standorten.
Tmeß: Der gemessene Wert zum Zeitpunkt x
m: Steigung der Regressionsgeraden
Çx: Die Zeitdifferenz zwischen Messung und Tmin der Referenzstation
t: Achsenabschnitt der Regressionsgeraden
k: Faktor, der sich aus einem Abgleich der verschiedenen Meßgeräte ergibt.

 

 

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