Dipl.-Geogr. Andreas Nagl
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Kernenergie ja/nein
| Kein Atomkraftwerk in Deutschland würde den Absturz eines vollgetankten Passagierflugzeuges überstehen. Das hat die Gesellschaft für Reaktorsicherheit in einem – ursprünglich geheimen – Gutachten für das Bundesumweltministerium erläutert.
Sieben Reaktoren haben sogar nur so dünne Betonwände, dass bereits der Absturz eines Militärjets oder ein Angriff mit panzerbrechenden Waffen eine Katastrophe auslösen kann. |
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[ www.naan.de ]
Samstag, 04.02.2012
Allgemein
Da beklagen sich schon Autofahrer, weil die neue A6 bis AS Roth noch auf 100km/h beschränkt ist. Ich fordere 100km/h im gesamten Stadtgebiet Schwabach. Warum? Weil es Wichtigeres gibt, als aufs Gas zu treten. Weniger Lärm, weniger Spritverbrauch, weniger Staus, weniger Stress, weniger Kohlendioxid, ... 100km/h hätte nur Vorteile. Aber der Bürger will Gas geben. Lauter Egoisten. Deutschland ist die einzige Industrienation auf deren Autobahn unbegrenzt gerast werden kann. Sicherheit, Verkehrsfluss, Kohlendioxid, Lärmbelastung ist den meisten einfach schei??egal. Eine Studie des Umweltbundesamtes kommt zu dem Ergebnis, dass die Einführung eines generellen Tempolimits von 120 km/h auf Autobahnen zu einer Verminderung der CO2-Emissionen des Pkw-Verkehrs auf Bundesautobahnen um neun Prozent führen würde. Unsere Politiker sprechen aber weiter von notwendiger Mobilität und Freiheit, wenn es um Tempolimits geht. Physikalische Gesetze, die jeder in der Schule lernt, gelten nicht mehr. Dass Reibung expotentiell ansteigt, interessiert nicht. Der Autofahrer denkt nur an sich und nicht an andere, die er mit seiner Fahrt belästigt. Auch ich fahre Auto, sogar auf der A6. Der Autofahrer bekommt für 96 Millionen Euro einen 6-spurigen Ausbau und geklagt sich dann, dass er noch nicht Gas geben darf, weil der Flüster-Asphalt noch Zeit braucht. Mitbürger die etwas näher an der Autobahn wohnen, wie Penzendorfer oder Forsthofer müssen täglich 110.000 Autos ertragen. Gerade in Penzendorf kann man hören, wie Motorräder oder auch Autos ab der Anschlussstelle Roth beschleunigen, was der Gummi hergibt. Überall findet man Lärmschutzwälle, nur in Schwabach nicht. Wieso gab es im Stadtgebiet Nürnberg schon lange vor dem Ausbau einen Lärmschutz und in Schwabach nicht?
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Immer häufiger wird in Penzendorf eingebrochen. Diesen Frühling wurde sogar schon ein Haus ausgeräumt.
Jetzt hat es mich erwischt.
In der Nacht vom 4. auf den 5. April 2011 wurde in mein Auto eingebrochen. Gestohlen wurde ein Navi und ein Autoradio mit USB-Stick und Lenkradfernbedienung. -Sony 3800U -Sony Joystick RM-X4S -GPS 826 -iGo 8.3XX -Aldi USB Stick 8GB
Summe Neuwert über 400 Euro.
So ein Mist! Falls wer was beobachtet hat? Einfach bei mir melden.
Ob die Polizei was rausbekommt!? |
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Wieder einmal ist im Schwabacher Tagblatt (22.3.2011) ein Artikel zu lesen, der mich stutzig macht.
"Der Atomausstieg kostet 9,60 Euro pro Jahr" ist da als Überschrift zu lesen.
Ach so einfach ist das? Danach wird gejammert, dass doch der Verbraucher die tollen Produkte der Stadtwerke nur zu kaufen braucht, um nicht für so ein Desaster, wie in Japan verantwortlich zu sein. Doch es tut keiner. Hydropower oder wie immer man das nennt. Man muss vielleicht mal über den Namen nachdenken, steht da geschrieben. "Vielleicht sei der Anglizismus schuld" kratzt sich der Geschäftsführer Winfried Klinger fragend am Kopf. Ich als Verbraucher kann euch sagen, warum ihr auf euren Produkten hockt. Fragt mich doch einfach. Man verkauft ein Produkt nur, wenn man selbst hinter einem Produkt steht und eine Vertrauensbasis zum Kunden hat. In Sachen Ökostrom gibt es einfach kompetentere Anbieter, die seit Jahren hinter einer echten Energiewende stehen und nicht, wie in der Vergangenheit oft geschehen, dem Ökostrom als bösen Buben darstellen. Ihr habt mit Lubmin und anderen Themen viel Vertrauen verspielt. Man kauft euch einen echten Gedankenwechsel hin zu regenerativen Erzeugung einfach nicht ab. Es gibt in Deutschland etwa eine Hand voll Anbieter, die seit Jahren für eine Energiewende kämpfen, weil es ihr Ideal ist. Sie bieten nur Strom aus regenerativen Anlagen an und investieren ihre Gelder nur in solche Anlagen. Dahinter steht eine Vision. Und genau so was muss man haben, wenn man neue Wege geht. Es reicht nicht nur ein Zusatzprodukt wie Purnatur oder Hydropower anzubieten, damit ich auch hier auf Kundenfang gehen kann und diesen Markt mal so nebenbei mitbedienen will. Dass man nicht von heute auf morgen auf Kohle- und Kernkraft verzichten kann ist klar. Doch man muss jede Chance nutzen diesen Weg dahin einzuschlagen. Japan zeigt uns gerade, was das Wort "Restrisiko" bedeutet.
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Ich muss auch mal was Positives von den Stadtwerken Schwabach berichten. Bisher hab ich ja kein gutes Haar an den Stadtwerken gelassen. Was an den geplanten Investitionen Lubmin und den jungsten Berichten in der lokalen Presse über das EEG lag.
Doch es gibt auch mal was Positives: Die Elektrotankstelle am Schwabacher Bahnhof. Elektrofahrzeuge halte ich für eine gute Sache. Allerdings nur unter einer Bedingung. Es ist hierbei entscheidend, wie der Strom erzeugt wurde. Der Strom aus der Ladestation am Bahnhof stammt angeblich zu 100% aus erneuerbaren Energiequellen, etwa von der Fotovoltaikanlage der Stadtwerke Schwabach. Das ist doch mal eine positive Nachricht wert. Nicht das ich immer als ewig nörgelnder Revoluzer dastehe.
Das ist eine gute Entwicklung. Als Kunde der Stadtwerke Schwabach kann man sogar noch kostenlos tanken.
Weiter so. |
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Ja, was geht dann hier wieder im Schwabach Tagblatt ab? Leserbriefe und Artikel am 26.11.2010
Kaum kritisiert mal jemand die Stadtwerke Schwabach, schon weis man nicht mehr weiter und argumentiert mit dem Klassiker: Aber die lokalen Arbeitsplätze! Was soll das? Muss ich einem Unternehmen, nur weil es lokal ist, treu bleiben? Der Kunde soll in seinem Kaufverhalten immer Moral zeigen, während das die großen und kleineren deutschen Unternehmen oder auch die Banken nicht tun und nur globalwirtschaftlich denken. Auch bei lokalen Unternehmen gibt es, na sagen wir mal, von meiner Gesinnung entfernte Unternehmen, die ich nicht unterstützen will. Und genau da kann man Moral zeigen. Ich habe den Stadtwerken beim Strom seit dem Lubmindesaster den Rücken gekehrt. Da wollten die Stadtwerke Kohle aus China in Polen verbrennen. Ist das noch lokal? Verbrannt sind nur die Finanzen. Und wer erneuerbare Energien indirekt als Sündenbock darstellt, verdient es jetzt auch nicht anders. Arbeitsplätze gibt es auch in Bereichen der erneuerbaren Energien. Man muss nur mal bei den diversen Anbietern hier in der Gegend nachschauen, die suchen eigentlich immer. Hier geht es nicht um lokal, sondern um global. Hier geht es um Gesinnungsfragen, um Laufzeitverlängerungen von Atomkraftwerken, um Kosten für den Atommüll, um Krebsraten, die jetzt doch erhöht sein sollen, um CO2, um generelle Umweltprobleme, um Nachhaltigkeit, um Vorreiterrollen, um Weltanschauung, um die Macht des Kunden, und und und. Da kann auch ein lokales Unternehmen einen globalen Schaden anrichten. Mein Stromanbieter ist günstiger, als die Stadtwerke Schwabach und bietet mir absolut atom- und kohlefreien Strom, der vorwiegend in Deutschland produziert wird. Es geht hier nicht um Stadtwerke ja/nein. Es geht um die gewünschte zukünftige Energieproduktion und den Weg dahin. Diesen Weg beschreite ich lieber mit Gleichgesinnten, denn der Weg ist dann weniger beschwerlich und kürzer.
siehe Stadtblick 11/2010 Seite 9 |
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Der Stadtrat Schwabachs hat beschlossen, daß die Grundschule Penzendorf in 2 Jahren dicht gemacht wird, obwohl alle Politiker im Vorfeld sich für die Schule einsetzen wollten. Das alles nur, weil sich die Kirche zu Wort gemeldet hat und einen unausgegorenen Plan in den Raum geworfen hat, von dem niemand weis, was da dran ist und ob er je umgesetzt wird. Trotzdem beschließt man mal die Schule dicht zu machen. Warum eigentlich? Wo doch alle dafür waren. Warum tut sich eine Stadt oder das Schulamt so schwer, die Gründe zu nennen? Warum kann man den Bürger nicht mit den nötigen Fakten versorgen? Warum muss man immer möglichst viel verheimlichen und den Bürger hinhalten?
Mir ist hier einiges nicht klar und ich habe noch mehr Fragen, als im Vorfeld. Das Schulamt ändert urplötzlich seine Meinung und geht von einer 5-6 Jahre Gewährleistung aus, wenn Kombi-Klassen gegründet werden. Soll hier mit Absicht Verwirrung gestiftet werden? Ist hier jemand maßlos überfordert und kann mit Zahlen nicht umgehen? Die Stadt hat extra ein Gremium ins Leben gerufen, um die Fakten zu sammeln.
Die einen sagen, es gäbe zu wenig Schüler, die anderen, es sei bis 2016 gesichert. Wo bleibt da die Objektivität? Die Zahlen, die zu mir durchgedrungen sind, sagen eigentlich, dass man die Schule weiterführen hätte könnten. Das es in Penzendorf schon immer knapp war, die Klassenstärke zu erreichen, das ist klar. Das wird wohl auch so bleiben. Hätte man den Eltern im gesamten Sprengel Helmschule erst mal die Wahl gelassen, wären wahrscheinlich noch mehr bereit gewesen nach Penzendorf zu gehen. Einfach weil sie es für ihr Kind angenehmer angesehen hätten.
Wird im Stadtrat nur nach Befindlichkeit abgestimmt? Oder gibt es noch ganz andere Gründe? Die SPD hat sich als einzige Fraktion wirklich bemüht, die Schule zu erhalten. Doch vielleicht haben sie sich jetzt auch mit ihrem Aktionismus und dem Drängen auf schnelle Entscheidungen selbst ins Bein geschossen. |
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Ich habe für die Bürgerinitiative eine eigene Homepage gemacht, da auf meiner privaten Seite die Infos doch ein wenig untergehen. Alles weiter ist also hier zu finden.
Hier könnt ihr euch auch bei mir melden und neue Informationen hinterlassen oder abfragen.
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Schule Penzendorf - Gründung einer Bürgerinitiative !!
Wie es aussieht, gibt es Pläne, die Schule in Penzendorf zu schließen und endgültig alle Kinder an die umliegenden Schulen zu verteilen. Viele Bürger in Penzendorf würden das jedoch als sehr negativ empfinden, da es viele Vorteile hat, zumindest eine Grundschule im Dorf zu haben. Um nicht tatenlos zuzusehen, haben sich am 13.4.2010 einige betroffene Eltern und sonstige Interessierte getroffen und eine Bürgerinitiative gegründet, die für den Erhalt der Grundschule in Penzendorf eintreten wird. Großes Interesse hat auch der Sportverein Penzendorf, da in der Schule auch eine kleine Turnhalle genutzt wird.
mehr Informationen unter http://www.schule-penzendorf.de
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Lubmin: Ist das Geld noch zu holen?
Man kann eigentlich nur noch mit dem Kopf schütteln, wie das Geld nur so weggeschmissen wird. Ein Betrag im oberen fünfstelligen Bereich wird gemunkelt. Ein Betrag den die Stadtwerke Schwabach dem Dänischen Energie-Erzeuger Dong Energy für Optionen an Lubmin vorfinanziert haben. Eigentlich ist das ein weiteres Armutszeugniss, wenn man hier nicht mal exakte Zahlen vorliegen hat. Oder vielleicht auch nicht parat haben will. Optionen an einem Kraftwerk kaufen, dass doch nicht gebaut wird und von anfang an nicht zukunftssicher war. Kohle aus China in Polen verbrennen, ist nicht sehr weitsichtig. Das lernt heute ein 10 Jähriger. Matthias Thürauf - Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke - weiss auch noch nicht, ob die Optionsgebühr wieder zurückbezahlt wird. Als entschieden wurde, wie die Stadtwerke in die Zukunft finanzieren, haben nur zwei Mitglieder des Aufsichtsrates dagegen gestimmt. Ein weiteres Armutszeugnis. Wie soll so jemals eine Energiewende eingeleitet werden, wenn selbst hier solche Entscheidungen rauskommen. Ich bin wirklich froh, dass ich meinen Strom seit September von einem 100% regenerativ arbeitenden Stromerzeuger bekomme und nicht mehr von den Stadtwerken Schwabach. Naturstrom.de ist auch noch billiger als die Stadtwerke. Ich für mich habe, zumindest in Sachen Strom, meine Energiewende schon mal selbst eingeleitet. Hier sollten viel mehr Bürger auch die Dinge selbst in die Hand nehmen und sich für regenerative Energien entscheiden und nicht immer mit fadenscheinigen Ausreden argumentieren. "Das geht doch noch nicht. Das dauert noch." Wenn sich keiner für die Energiewende entscheidet, dann dauert es sicher noch. Oder es ist irgendwann einfach mal vorbei.
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Die Stadt Schwabach scheint keine Geldsorgen zu kennen. Da kann man sich noch an einem Kreisverkehr verkünsteln. Palmen, Schneemänner, was auch immer. Geld spielt keine Rolle. Anstatt mal pflegeleichte heimische Arten dort anzupflanzen, setzt man eher auf Geschmacksverirrung. Ich würde mal gerne wissen, was dieser Kreisverkehr in Limbach schon so an Gelder verschlungen hat. Nicht zu fassen, wofür bei knappen Kassen noch Geld da ist und wie mit Steuergeldern umgegangen wird. Für die Stadtgärtnerei Schwabach ist es ja schön, wenn sie sich austoben kann. Doch mir wäre es lieber, man würde sich ein wenig mehr zurückhalten.
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Wieder ist der Radfahrer der Dumme.
Fazit: Insgesamt werden rund 700 Meter Schutzstreifen verschwinden, 200 Meter an anderer Stelle neu markiert. So werden 75 Parkmöglichkeiten gesichert. (SC-Tagblatt)
Man darf nicht mehr auf Radschutzstreifen parken? Na sowas! Dann kommen die halt weg. Ich behaupte mal frech, dass mehr als 50% des Schwabacher Verkehrsausschusses noch nie mit dem Rad auf solchen Schutzstreifen geradelt sind. Man kann nur hoffen, dass sie sich fachlichen Rat holen. Noch besser! Ich empfehle einfach mal mit dem Rad zu fahren. Ihr werdet die Sicht auf solche Dinge schnell ändern.
Auf meinen täglichen Radfahrten finde ich immer parkende Autos auf solchen Streifen. Zum Beispiel die Penzendorfer Straße. Jeden früh parkt an verschiedenen Stellen stadteinwärts die Schwester Sabine, obwohl meist 10m weiter eine Parkbucht ist. Jeden früh parken Kleinlaster vor der Steinhart GmbH Penzendorfer Strasse 47. Und das so blöd, dass viele Kinder direkt hinter den Lastern die Straße queren, um zum Bahnhof zu kommen. Wenn ich dann in der Mitte der Straße die Kleintransporter überhole, regen sich die Autofahrer hinter mir auf, weil ich mich nicht in Luft auflöse.
Jetzt wird plötzlich wieder das Parken auf Radstreifen geduldet! Man sieht, wie hilflos die Stadtplaner sind. |
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