| Grundschule Penzendorf getötet! |
|
|
|
Der Stadtrat Schwabachs hat beschlossen, daß die Grundschule Penzendorf in 2 Jahren dicht gemacht wird, obwohl alle Politiker im Vorfeld sich für die Schule einsetzen wollten. Das alles nur, weil sich die Kirche zu Wort gemeldet hat und einen unausgegorenen Plan in den Raum geworfen hat, von dem niemand weis, was da dran ist und ob er je umgesetzt wird. Trotzdem beschließt man mal die Schule dicht zu machen. Warum eigentlich? Wo doch alle dafür waren. Warum tut sich eine Stadt oder das Schulamt so schwer, die Gründe zu nennen? Warum kann man den Bürger nicht mit den nötigen Fakten versorgen? Warum muss man immer möglichst viel verheimlichen und den Bürger hinhalten?
Mir ist hier einiges nicht klar und ich habe noch mehr Fragen, als im Vorfeld. Das Schulamt ändert urplötzlich seine Meinung und geht von einer 5-6 Jahre Gewährleistung aus, wenn Kombi-Klassen gegründet werden. Soll hier mit Absicht Verwirrung gestiftet werden? Ist hier jemand maßlos überfordert und kann mit Zahlen nicht umgehen? Die Stadt hat extra ein Gremium ins Leben gerufen, um die Fakten zu sammeln. Die einen sagen, es gäbe zu wenig Schüler, die anderen, es sei bis 2016 gesichert. Wo bleibt da die Objektivität? Die Zahlen, die zu mir durchgedrungen sind, sagen eigentlich, dass man die Schule weiterführen hätte könnten. Das es in Penzendorf schon immer knapp war, die Klassenstärke zu erreichen, das ist klar. Das wird wohl auch so bleiben. Hätte man den Eltern im gesamten Sprengel Helmschule erst mal die Wahl gelassen, wären wahrscheinlich noch mehr bereit gewesen nach Penzendorf zu gehen. Einfach weil sie es für ihr Kind angenehmer angesehen hätten. Wird im Stadtrat nur nach Befindlichkeit abgestimmt? Oder gibt es noch ganz andere Gründe? Die SPD hat sich als einzige Fraktion wirklich bemüht, die Schule zu erhalten. Doch vielleicht haben sie sich jetzt auch mit ihrem Aktionismus und dem Drängen auf schnelle Entscheidungen selbst ins Bein geschossen.
|



