| Stadtwerke Schwabach: Preis-Politik |
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Ja, was geht dann hier wieder im Schwabach Tagblatt ab? Leserbriefe und Artikel am 26.11.2010 Kaum kritisiert mal jemand die Stadtwerke Schwabach, schon weis man nicht mehr weiter und argumentiert mit dem Klassiker: Aber die lokalen Arbeitsplätze! Was soll das? Muss ich einem Unternehmen, nur weil es lokal ist, treu bleiben? Der Kunde soll in seinem Kaufverhalten immer Moral zeigen, während das die großen und kleineren deutschen Unternehmen oder auch die Banken nicht tun und nur globalwirtschaftlich denken. Auch bei lokalen Unternehmen gibt es, na sagen wir mal, von meiner Gesinnung entfernte Unternehmen, die ich nicht unterstützen will. Und genau da kann man Moral zeigen. Ich habe den Stadtwerken beim Strom seit dem Lubmindesaster den Rücken gekehrt. Da wollten die Stadtwerke Kohle aus China in Polen verbrennen. Ist das noch lokal? Verbrannt sind nur die Finanzen. Und wer erneuerbare Energien indirekt als Sündenbock darstellt, verdient es jetzt auch nicht anders. Arbeitsplätze gibt es auch in Bereichen der erneuerbaren Energien. Man muss nur mal bei den diversen Anbietern hier in der Gegend nachschauen, die suchen eigentlich immer. Hier geht es nicht um lokal, sondern um global. Hier geht es um Gesinnungsfragen, um Laufzeitverlängerungen von Atomkraftwerken, um Kosten für den Atommüll, um Krebsraten, die jetzt doch erhöht sein sollen, um CO2, um generelle Umweltprobleme, um Nachhaltigkeit, um Vorreiterrollen, um Weltanschauung, um die Macht des Kunden, und und und. Da kann auch ein lokales Unternehmen einen globalen Schaden anrichten. Mein Stromanbieter ist günstiger, als die Stadtwerke Schwabach und bietet mir absolut atom- und kohlefreien Strom, der vorwiegend in Deutschland produziert wird. Es geht hier nicht um Stadtwerke ja/nein. Es geht um die gewünschte zukünftige Energieproduktion und den Weg dahin. Diesen Weg beschreite ich lieber mit Gleichgesinnten, denn der Weg ist dann weniger beschwerlich und kürzer. siehe Stadtblick 11/2010 Seite 9
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