Dipl.-Geogr. Andreas Nagl
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Kernenergie ja/nein

Technisch ungelöst

Die Endlagerung ist noch nicht einmal technisch gelöst.

70 Jahre nach Entdeckung der Kernspaltung ist noch nicht einmal klar, wie man den hochradioaktiven Abfall lagern müsste, damit er nicht zur Gefahr für Mensch und Umwelt wird – geschweige denn, wo.

Anders als die Atomlobby glauben machen will, sind viele Sicherheitsfragen in puncto Endlager weiterhin völlig ungeklärt. So nahmen die USA wegen schwerwiegender Gefahren für Mensch und Umwelt unlängst Abstand von ihrem Endlager-Projekt in den Yucca Mountains. Das schwedische Konzept der Endlagerung in Granit-Urgestein steht ebenfalls vor dem Aus (siehe auch # 61). Und was den Salzstock in Gorleben angeht: Der ist in weiten Teilen von Grundwasser überströmt. Nach den Erfahrungen mit den Wassereinbrüchen in der Atommüllkippe Asse II sollten sich weitere Diskussionen über die ›Eignung‹ Gorlebens als Endlager eigentlich erübrigt haben.

[ www.naan.de ]     Freitag, 18.05.2012
Stadtwerke Schwabach: Tankstelle Bahnhof Drucken E-Mail

Ich muss auch mal was Positives von den Stadtwerken Schwabach berichten. Bisher hab ich ja kein gutes Haar an den Stadtwerken gelassen. Was an den geplanten Investitionen Lubmin und den jungsten Berichten in der lokalen Presse über das EEG lag.

Doch es gibt auch mal was Positives: Die Elektrotankstelle am Schwabacher Bahnhof. Elektrofahrzeuge halte ich für eine gute Sache. Allerdings nur unter einer Bedingung. Es ist hierbei entscheidend, wie der Strom erzeugt wurde. Der Strom aus der Ladestation am Bahnhof stammt angeblich zu 100% aus erneuerbaren Energiequellen, etwa von der Fotovoltaikanlage der Stadtwerke Schwabach. Das ist doch mal eine positive Nachricht wert. Nicht das ich immer als ewig nörgelnder Revoluzer dastehe.

Das ist eine gute Entwicklung. Als Kunde der Stadtwerke Schwabach kann man sogar noch kostenlos tanken.

Weiter so.