Dipl.-Geogr. Andreas Nagl
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Kernenergie ja/nein

50 Autos sind zusammen besser versichert als ein Atomkraftwerk

Ein Super-GAU in einem Atomkraftwerk in Deutschland verursacht Gesundheits-, Sach- und Vermögensschäden in Höhe von 2.500 bis 5.500 Milliarden Euro. Das hat die Prognos AG 1992 in einem Gutachten für das FDP-geführte Bundeswirtschaftsministerium errechnet.

Die Haftpflichtversicherung aller Atomkraftwerksbetreiber zusammen deckt ganze 2,5 Milliarden Euro ab – also 0,1 Prozent des zu erwartenden Schadens. 50 Autos auf dem Parkplatz eines Atomkraftwerks sind zusammengenommen besser versichert als das Atomkraftwerk selbst!

[ www.naan.de ]     Freitag, 18.05.2012
Stadt Schwabach: Parkverbot auf Fahrradstreifen Drucken E-Mail

Wieder ist der Radfahrer der Dumme.

Fazit: Insgesamt werden rund 700 Meter Schutzstreifen verschwinden, 200 Meter an anderer Stelle neu markiert. So werden 75 Parkmöglichkeiten gesichert. (SC-Tagblatt)

Man darf nicht mehr auf Radschutzstreifen parken?
Na sowas! Dann kommen die halt weg.
Ich behaupte mal frech, dass mehr als 50% des Schwabacher Verkehrsausschusses noch nie mit dem Rad auf solchen Schutzstreifen geradelt sind. Man kann nur hoffen, dass sie sich fachlichen Rat holen. Noch besser! Ich empfehle einfach mal mit dem Rad zu fahren. Ihr werdet die Sicht auf solche Dinge schnell ändern.

Auf meinen täglichen Radfahrten finde ich immer parkende Autos auf solchen Streifen. Zum Beispiel die Penzendorfer Straße. Jeden früh parkt an verschiedenen Stellen stadteinwärts die Schwester Sabine, obwohl meist 10m weiter eine Parkbucht ist.
Jeden früh parken Kleinlaster vor der Steinhart GmbH Penzendorfer Strasse 47. Und das so blöd, dass viele Kinder direkt hinter den Lastern die Straße queren, um zum Bahnhof zu kommen. Wenn ich dann in der Mitte der Straße die Kleintransporter überhole, regen sich die Autofahrer hinter mir auf, weil ich mich nicht in Luft auflöse.

Jetzt wird plötzlich wieder das Parken auf Radstreifen geduldet!
Man sieht, wie hilflos die Stadtplaner sind.